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Titel „Sportland Nr. 1“ bewährt sich: Über 1.000 Anträge von 718 NRW-Vereinen im Auftrag der „Soforthilfe Sport“ bewilligt

Das Sonderprogramm „Soforthilfe Sport“ wurde Mitte April ins Leben gerufen, um den Sportvereinen durch die coronabedingte Finanznot unter die Arme zu greifen. Für die 18.000 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen wurden bereits 1.036 Anträge von 718 Vereinen bewilligt. Insgesamt wurden 7,08 Millionen Euro aus dem Fördertopf ausbezahlt. Im Durchschnitt wurden nach Online-Abwicklung über das Förderportal des Landessportbundes (LSB) Nordrhein-Westfalen etwa 6.832 Euro pro Antrag überwiesen. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens-Peter Nettekoven:

„Seit Ende März stehen die Sportvereine mit dem coronabedingten Lockdown vor schwerwiegenden Herausforderungen: Einnahmen von Sportveranstaltungen und Turnieren fehlen und bringen unsere Vereine in existenzielle Not. Das Land Nordrhein-Westfalen hat diese Nöte erkannt und mithilfe der „Soforthilfe Sport“ gehandelt: Insgesamt wurden bereits mehr als zwei Drittel des Fördertopfes ausbezahlt. Auch wenn wir in vielen Fällen selbstverständlich nicht alle Einnahmequellen kompensieren können, so versuchen wir doch, unser Bestmögliches zu geben, damit wir uns auch weiterhin als „Sportland Nr.1“ bezeichnen dürfen – in der Hoffnung, dass wir im neuen Jahr mit schnellen Impfungen und geringeren Neuinfektionen unser Ziel erreichen.“

Noch bis zum 15. März nächsten Jahres läuft die vierte Antragswelle für Sportvereine, Bünde und Fachverbände, die im Antrag einen Liquiditätsengpass nachweisen können, der durch die Pandemie verursacht wurde. Auch Vereine, die bereits eine Soforthilfe erhalten haben, können sich erneut um einen Zuschuss bewerben. Die Anträge werden ausschließlich online auf dem Förderportal des Landessportbundes NRW gestellt.