Medieninformation

Die Landesregierung unterstützt die Kommunen seit vielen Jahren bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Eines der großen Förderangebote zur kommunalen Klimaanpassung ist der Förderaufruf „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ im Rahmen des EFRE/JTF-Programms 2021–2027. Aus den 42 Bewerbungen der vierten Einreichungsrunde wurden jetzt 19 Projekte ausgewählt und für eine Förderung empfohlen. Dazu gehört auch das Remscheider Vorhaben, das mit der Wiederinbetriebnahme einer alten Entwässerungsanlage in Remscheid-Lennep einen Beitrag zur Reduzierung des Hochwasserrisikos leisten möchte. Für die Umsetzung der ausgewählten Projekte werden Fördergelder aus EU- und Landesmitteln in Höhe von insgesamt 23,9 Millionen bereitgestellt.

Dazu erklärt der Remscheider CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven:

„Mit dieser Förderung stärken wir unsere Kommunen konkret im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels. Starkregen und Überflutungen treffen die Menschen vor Ort direkt, deshalb ist es richtig, dass das Land die Städte und Gemeinden nicht allein lässt. ‚Unterstützung statt Überforderung‘, so lautet die Richtschnur unseres politischen Handelns auch im Hinblick auf die Maßnahmen zur Klimaanpassung in unseren Städten.

Die positive Auswahlentscheidung ist eine gute Nachricht für unsere Stadt. Wie hoch die Fördersumme sein wird, die Remscheid in die Wiederinbetriebnahme der alten Entwässerungsanlage im Stadtteil Lennep investieren kann, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch schon heute, dass mit den Fördergeldern der EU und des Landes NRW ein wichtiges Projekt realisiert werden kann, um den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor den Folgen von Starkregenereignissen zu verbessern. Die Stärkung der kommunalen Resilienz gegenüber den Folgen des Klimawandels bleibt das erklärte Ziel der Klimaanpassungsstrategie unserer Landesregierung. Dabei stehen wir an der Seite unserer Kommunen, indem wir auf Hilfen für notwendige strategische Anpassungen und praktische Schutzmaßnahmen setzen, anstatt den Kommunen neue Pflichtenkataloge aufzubürden.“