Medieninformation
Das nordrhein-westfälische Denkmalförderprogramm unterstützt mit rund 13,1 Millionen Euro in diesem Jahr 212 Vorhaben zur Erhaltung des historisch-kulturellen Erbe Nordrhein-Westfalens. Davon profitiert auch Remscheid und erhält insgesamt 239.600 Euro für den Denkmalschutz und die Denkmalpflege. Gefördert werden damit neben drei Privatvorhaben auch die Abdichtungsmaßen am Damm des Steffenshammers, einem der letzten funktionstüchtigen Zeugnisse bergischer Schmiedekunst in Remscheid, für dessen Erhalt sich der gemeinnützige Steffenshammer e.V. – Förderverein für historischer Schmiedetechnik“ einsetzt. Dazu erklärt der Remscheider CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven:
„Unsere Denkmale sind lebendige Zeugnisse unserer Geschichte. Ihre Bausubstanz vermittelt zukünftigen Generationen die charakteristischen Merkmale und Eigenheiten unserer Städte und Landschaften. Mit ihrer Erhaltung bewahren wir unsere kulturelle Idetitität und erweisen den Generationen, die vor uns hier gelebt und gearbeitet haben, unseren Respekt. Aber es sind nicht allein die Denkmale, die uns unsere Geschichte näherbringen. Es sind die Besitzer, Vereine und Initiativen, die Verantwortung für ihren Erhalt übernehmen. Die Fördergelder sind deshalb auch eine verdiente Würdigung und Wertschätzung ihres großen Engagements.
Insgesamt erhält Remscheid 239.600 Euro aus dem NRW-Denkmalförderprogramm 2026. Mit 209.500 Euro werden Modernisierungsarbeiten zum Erhalt von drei charakteristischen Fachwerkhäusern ermöglicht, die sich im Privatbesitz befinden. Darüber hinaus erhält der Steffenshammer-Förderverein 30.100 Euro, um endlich die dringend notwendige Abdichtung einer Dammmauer in Angriff nehmen zu können. Die Förderzusage ist eine großartige Nachricht für den Förderverein und seine Unterstützer. Das freut mich sehr, schließlich haben wir es dem unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz der Fördervereinsmitglieder zu verdanken, dass ein Stück Remscheider Industriekultur erhalten bleibt, an dem ‚der Amboss noch klingt‘.“