Medieninformation

Bergische CDU-Abgeordnete Haug und Nettekoven: „Klare sicherheitspolitische Entscheidungen und die professionelle Arbeit der Polizei bewirken, dass NRW wieder ein Stück sicherer geworden ist.“

Der Minister des Inneren des Landes Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, hat zu Wochenbeginn die Polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2025 vorgestellt. Im Vergleich zum Jahr 2024 ist die Gesamtzahl der landesweit polizeilich erfassten Straftaten um drei Prozent zurückgegangen. Angesichts hoher Aufklärungsquoten und der guten Ermittlungsarbeit der Polizei seien Straßen und Plätze in NRW sicherer geworden, so Reul. Trotzdem bleibe Gewalt ein großes gesellschaftliches Problem und jede Straftat eine zu viel.

„Der Rückgang polizeilich erfasster Straftaten ist eine gute Nachricht für unserer Land. Klare sicherheitspolitische Entscheidungen und die professionelle Arbeit der Polizei bewirken, dass NRW wieder ein Stück sicherer geworden ist. Die Einstellung von jährlich 3.000 neuen Kommissaranwärtern ist ein wichtiger Mosaikstein im sicherheitspolitischen Maßnahmenpaket der christdemokratisch geführten Landesregierung. Insgesamt haben wir seit 2017 dafür gesorgt, dass wir im Vergleich zu 2016 heute in allen sicherheitspolitischen Belangen deutlich besser dastehen. Genau deshalb setzen wir unseren Kurs konsequent fort. Auch in schwierigen Haushaltszeiten hat Sicherheit für uns Priorität“, betonen die Bergischen CDU-Landtagsabgeordneten Sebastian Haug und Jens Nettekoven.

Aus der Kriminalstatistik geht hervor, dass die Zahlen insbesondere bei Gewalttaten, Diebstahl und Einbruch rückläufig sind. Auch im Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität und der Messerkriminalität sind leichte Rückgänge zu verzeichnen. Dagegen sind die Fallzahlen bei den Sexualstraftaten und den Tötungsdelikten gestiegen.

„Sinkende Fallzahlen sind ein Indiz, dass der eingeschlagene Weg Wirkungen zeigt. Für eine Entwarnung ist es jedoch zu früh. So lange weiterhin schwere Gewalttaten von sehr jungen Menschen begangen und Waffen wie Messer in der Hosentasche mitgeführt werden, müssen wir konsequent und mit der vollen Härte unseres Rechtsstaates dagegen vorgehen und dürfen auch in der Präventionsarbeit nicht nachlassen. Sorge bereiten uns auch der Anstieg der Fälle von häuslicher Gewalt. Hier werden wir uns dafür einsetzen, dass künftig genauer hingeschaut und früher eingegriffen werden kann. Es darf nicht dabei bleiben, dass 80 Prozent der Straftaten im häuslichen Kontext nicht von Amtswegen verfolgt werden“, so Haug und Nettekoven.