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Jens-Peter Nettekoven und Horst Eckel sprechen über die „Helden von Bern“ und die Aktivitäten der Horst-Eckel-Stiftung

 

Persönliche Gespräche mit Sportgrößen sind Teil seiner politischen Arbeit. Doch die Gelegenheit, zusammen mit dem letzten lebenden Fußballweltmeister von 1954 ein Spiel des 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg anschauen zu dürfen, war für den sportbegeisterten CDU-Landtagsabgeordneten für Remscheid und Radevormwald eine ganz besondere Ehre: „Wenn Horst Eckel über die WM 1954, die Weltmeistermannschaft und das Finale gegen Ungarn spricht, dann wird Fußballgeschichte lebendig. Fasziniert durfte ich miterleben, wie aufmerksam er mit seinen 87 Jahren das Spielgeschehen im Stadion verfolgt hat und welchen Respekt ihm von Seiten der Fußballfans entgegengebracht wird. Authentische Persönlichkeiten wie Horst Eckel gibt es im modernen Sport eben nur noch wenige.“

 

Sportlich endete Nettekovens Stadionbesuch am letzten Wochenende mit einem 4:1 Sieg des 1. FC Kaiserslautern gegen Carl Zeiss Jena. In Kontakt werden Horst Eckel und der Remscheider Politiker auch weiterhin bleiben. Denn schon im Vorfeld hatte es Gespräche über eine gemeinsame Aktion zugunsten der 2017 gegründeten Horst-Eckel-Stiftung gegeben. „Als sportpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen möchte ich Organisationen aus dem Umfeld des Sport unterstützen, die ihr Engagement für den Sport mit einer gesellschaftspolitischen Dimension verknüpfen“, sagt Nettekoven und verweist auf seine letztjähriges Engagement zugunsten der Robert-Enke-Stiftung und ihrer Aufklärungsarbeit über Depressionskrankheiten.

 

Die Horst-Eckel-Stiftung hat zwei Hauptanliegen. Erstens fördert sie Projekte, die durch sportliche Angebote Jugendliche für Bildung begeistern. Horst Eckel, der nach seiner Fußballkarriere bis zu seiner Pensionierung als Lehrer arbeitete, sagte dazu bei der Gründung seiner Stiftung: „Wir wollen Jungs und Mädchen erreichen, die sonst eher weniger in ihre Bildung investieren. Nicht den Kopfball, den Kopf wollen wir trainieren.“ Zweitens möchte die Stiftung einen Beitrag leisten, das Sportangebot für ältere Menschen zu verbessern. Denn Eckel selbst ist überzeugt: “Dass ich so alt geworden bin, dass ich bis heute einigermaßen fit bin, hat nur mit dem Sport zu tun.“

 

Weil diese beiden Themen auch auf der sportpolitischen Agenda der christlich-liberalen Landesregierung stehen, sieht Jens-Peter Nettekoven gute Chancen für eine produktive Zusammenarbeit: „Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer Gespräche und bin gespannt, wie wir gemeinsam den Aktivitäten der Stiftung auch in NRW Gehör und Unterstützung verschaffen können“, so Nettekoven.

 

Hintergrund:

Die Horst-Eckel-Stiftung wurde 2017 von Horst Eckel und seiner Tochter Dagmar Eckel als Treuhandstiftung in Verwaltung der Sepp-Herberger-Stiftung des DFB gegründet. Zum Botschafterkorps der Stiftung gehören u.a. Andreas Brehme, Hans-Peter Briegel, Axel Roos, Ronny Hellström, Ciriaco Sforza, Martin Wagner, Jürgen Kohler und Dr. Markus Merk.

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