Medieninformation

Remscheid braucht direkte Zugverbindungen nach Düsseldorf und Köln

Jens-Peter Nettekoven kämpft weiter für die Direktverbindungen zu den Oberzentren 

Die Absage des VRR an eine Direktverbindung von Remscheid nach Düsseldorf hat bei den politisch Verantwortlichen in Remscheid für Empörung gesorgt. Jens-Peter Nettekoven wird weiter darum kämpfen, die dringend benötigten Direktverbindungen in einem verbindlich fixierten Zeitfenster auf die Schiene zu bringen. In einem Schreiben an VRR-Vorstand Martin Husmann fordert der CDU-Politiker jetzt die Fortsetzung der Gespräche, in die er auch die Landtagsabgeordneten der umliegenden Städte einbeziehen will.

 

„Ich halte es für einen verkehrspolitisch unhaltbaren Zustand, dass eine Stadt von der Größe Remscheids nur über eine einzige Zugverbindung verfügt. Immer wieder fordern die Verkehrsbetriebe von der Politik, Anreize zu setzen, damit mehr Individualverkehr auf die Schiene verlagert wird. Wenn dann konkrete Vorschlägen aus der Politik kommen, hagelt es Absagen“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Jens-Peter Nettekoven über die Entscheidung des VRR.

Die direkte Zugverbindung in die beiden Oberzentren ist auch ein wichtiger Faktor für Remscheids Stadtentwicklung. Einerseits lässt sich so einer Abwanderung der Remscheider Pendler wirksam vorbeugen. Andererseits ist die Verkehrsanbindung ein wichtiges Argument im Bemühen, Remscheid als Wohnortalternative mit bezahlbarem Wohnraum bei den in Düsseldorf und Köln arbeitenden Menschen zu bewerben.

„Die jetzige Antwort des VRR kann nicht die Endstation im Ringen um eine Verbesserung der Situation der rund 2200 Berufspendler sein, die täglich zur Arbeit nach Düsseldorf und Köln fahren“, betont Nettekoven.

Remscheid braucht direkte Zugverbindungen nach Düsseldorf und Köln