Medieninformation
Seit Mai 2025 ist die Ronsdorfer Straße zwischen Birdgen 3 und Halbach an der Ortslage Stollen wegen einer abgesackten Fahrbahn mit einer Baustellenampel im Blockverkehr gesichert. Über ein Jahr lang tat sich nichts. Viele Bürgerinnen und Bürger haben nicht verstanden, warum das so lange dauert. Eine Frage, die sich auch der Remscheider CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven stellte, der diese Strecke regelmäßig fährt. Nettekoven nahm dies zum Anlass, Kontakt zum Landesbetrieb Straßen.NRW aufzunehmen und nach dem Grund für die stockende Bautätigkeit zu fragen.
Das Gespräch mit Straßen.NRW brachte schnell Klarheit über die Gründe, die zum Erliegen der Bauarbeiten geführt haben. Da die abgesackte Stelle neben einer Natursteinmauer und in einem Naturschutzgebiet liegt, musste vor dem Fortgang der Straßenbauarbeiten ein artenschutzrechtliches Gutachten eingeholt und Abstimmungen mit den Naturschutzbehörden getroffen werden. Nachdem diese erforderlichen Schritte erfolgt sind, steht der Zeitplan für die Baumaßnahme: In den Sommerferien 2026 beginnen die Bauarbeiten zur Böschungssicherung und Sanierung der Fahrbahndecke. Die Maßnahme dauert voraussichtlich sechs bis acht Wochen. Danach ist die Ronsdorfer Straße ohne Ampel und ohne Blockverkehr in beiden Richtungen wieder normal befahrbar.
„Ich habe mich auch geärgert über diese Ampel, die ein Jahr lang den Verkehr an einer Baustelle ohne sichtbaren Fortschritt regelt. Nachdem nun endlich die bürokratischen Hürden aus dem Weg geräumt sind, gibt es die klare Zusage seitens Straßen.NRW, dass in den Sommerferien endlich gebaut werden kann. Das eine gute Nachricht für die betroffenen Verkehrsteilnehmer, die nun endlich wissen, dass die Baumaßnahme zeitnah angepackt und die Baustellenampel in absehbarer Zeit verschwinden wird“, erklärt Nettekoven.