Medieninformation
„Politisch engagierte junge Menschen sind das Salz in der Suppe unserer Demokratie.“
Der direkt gewählte Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Jens Nettekoven begrüßte am Mittwoch eine Delegation der Jungen Union mit über 40 jungen Menschen aus seinem Wahlkreis und angrenzenden Nachbarregionen im Landesparlament in Düsseldorf. Die Besonderheit: Die Jugendlichen reisten gemeinsam aus Remscheid, Radevormwald, Morsbach und Wuppertal an, um ihren Abgeordneten zu besuchen und die besondere Atmosphäre des nordrhein-westfälischen Landtags hautnah zu erleben.
„Dass diese junge Gruppe aus so vielen Kommunen gemeinsam den Weg nach Düsseldorf gefunden hat, macht den Tag besonders. Es zeigt den lebendigen Zusammenhalt innerhalb der Jungen Union und das ausgeprägte Interesse des Politiknachwuchses an unserer parlamentarischen Arbeit“, so Nettekoven. „Ich sage immer, dass politisch engagierte junge Menschen das Salz in der Suppe unserer Demokratie sind. Das ist unser Nachwuchs, den wir brauchen, um die Zukunft unseres Landes auf der Grundlage demokratischer Werte zu gestalten.“ Im Gespräch mit seinen Gästen unterstrich der CDU-Politiker die Notwendigkeit, dass sich junge Leute frühzeitig gesellschaftspolitisch engagieren und verwies dabei auch auf die Einführung des Wahlalters 16 zur nächsten Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. „Die Absenkung des Wahlalters ist ein klares Signal, den Interessen der Jugend mehr Beachtung im politischen Diskurs einzuräumen. Politik für junge Menschen muss auch im Parlament stattfinden“, betont Nettekoven.
Bei einem Rundgang durch den Landtag erhielten die Jugendlichen einen umfassenden Einblick in die parlamentarischen Abläufe. Der Remscheider CDU-Abgeordnete erläuterte den Aufbau des Parlaments, und zeigte, wo die Vertreter der Landesregierung und wo die im Landtag vertretenen Parteien mit ihren Abgeordneten bei Plenarsitzungen ihre Plätze einnehmen. Dabei vergaß er auch nicht auf die Sitze der Stenografen hinzuweisen, die dafür sorgen, dass jede Emotion und jeder Zwischenruf in den Sitzungsprotokollen festgehalten werden. Beim Gang durch den Plenarsaal, der zugleich den
architektonischen Mittelpunkt und die Herzkammer des Landtagsgebäudes darstellt, bot sich auch die Gelegenheit zu einem besonderen Erinnerungsfoto vor dem Landeswappen.
In der anschließenden Diskussion ging Jens Nettekoven unter anderem auf die realen Möglichkeiten und Grenzen politischer Arbeit ein: „Man kann nicht jede Sorge der Bürgerin oder jedes Problem des Bürgers sofort lösen, aber man kann und muss immer versuchen, eine bestmögliche Antwort und Unterstützung zu geben.“ Sein leidenschaftliches Plädoyer für den hohen gesellschaftlichen Wert der politischen Bildung beendete der CDU-Abgeordnete mit einem klaren Statement: „Es gibt zwei Fächer in der Schule, wo es keine Deckelung geben darf: Das eine ist Politik und das andere ist Geschichte.“ Daher liege ihm viel daran, dass möglichst viele Menschen, vor allem junge, das „Hohe Haus“ besuchen und Demokratie live erleben.
Der informative Nachmittag im Landtag endete mit einem Abstecher in einer Gaststätte im Düsseldorfer Medienhafen, um den Besuch bei einem gemeinsamen Abendessen mit angeregten Gesprächen, leckerem Essen und kühlen Getränken ausklingen zu lassen.