Medieninformation

Auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten für Remscheid und Radevormwald Jens Nettekoven besuchte die Oberstufe des Theodor-Heuss-Gymnasiums aus Radevormwald gestern den Landtag Nordrhein-Westfalen. Die Schülerinnen und Schüler verfolgten zunächst eine Stunde lang die Plenardebatte von der Besuchertribüne aus und diskutierten anschließend mit dem heimischen Abgeordneten über landespolitische Themen, kommunale Projekte, die Sportstätteninfrastruktur und die Bedeutung demokratischer Beteiligung.

Nettekoven betonte die Bedeutung solcher Begegnungen: „Politik und Demokratie leben vom Dialog. Es ist großartig, wenn junge Menschen neugierig nachfragen und eigene Positionen einbringen. Dafür danke ich den Schülerinnen und Schülern sowie ihren engagierten Lehrkräften, die den Besuch erst möglich gemacht und den weiten Weg aus Radevormwald nach Düsseldorf auf sich genommen haben. Lehrkräfte, die die Initiative ergreifen und mit ihren Klassen und Jahrgangsstufen nach Düsseldorf kommen, sind ein entscheidender Faktor für das Gelingen von parlamentarischer Bildung vor Ort.“

Die Diskussion war stark von Themen aus der Region geprägt. Auf die Frage, was er persönlich für Radevormwald erreicht habe, verwies Nettekoven auf sein Engagement für den Glasfaserausbau, den er gemeinsam mit dem heutigen Bürgermeister Dejan Vujinovic vorangetrieben habe. Zudem erinnerte er an ein Projekt, das ihm besonders am Herzen lag: das würdige Gedenken an die Opfer des schweren Zugunglücks von 1971 – ein Ereignis, das die Stadt bis heute prägt.

Ein weiterer Schwerpunkt des angeregten Gesprächs war die Sportstätten-Infrastruktur in Radevormwald. Nettekoven, der als sportpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW fungiert, betonte, dass das Land in den kommenden Jahren erhebliche Mittel in den Sport investiere, von denen auch Radevormwald profitieren werde. Er hob hervor, dass auch Bürgermeister Dejan Vujinovic und der Stadtrat jederzeit ein waches Auge auf die Sportstätten hätten und die Marke ‚Sportstadt Radevormwald‘ mit ihren Entscheidungen und politischen Initiativen aktiv lebten. „Denn eine Sportstadt lebt von ihren Vereinen, ihren Sportlerinnen und Sportlern und nicht zuletzt von der Politik, die die Rahmenbedingungen schafft“, so Nettekoven. Er stehe diesbezüglich im engen Austausch mit dem Bürgermeister. „Radevormwald ist sportverrückt – das zeigen die vielen Ehrenamtler, die sich mit Leidenschaft engagieren und ein attraktives Sportangebot in der Stadt erst möglich machen. Als Sportpolitiker ist es mein Bestreben, bestehende Sportstätten zu erhalten und notwendige Modernisierungen zu ermöglichen“, fügte der Abgeordnete hinzu.

Mit Blick auf die Bewerbung Nordrhein-Westfalens für Olympische und Paralympische Spiele zeigte sich Nettekoven ausgesprochen positiv: „Ich bin ein großer Fan der Olympischen Spiele. Spitzen- und Breitensport sind zwei Seiten einer Medaille. Wenn wir uns für das sportliche Großereignis ‚Olympia‘ bewerben, dann sind uns unserer Verantwortung bewusst, die Sportstätten vor Ort weiterzuentwickeln und den Sportvereinen eine auskömmliche Finanzierung zu ermöglichen. Unser Sportminister und Ministerpräsident Hendrik Wüst übernimmt diese Verantwortung für das Sportland Nummer 1 NRW, in dem mehr als fünf Millionen Sportlerinnen und Sportler sich in rund 17.200 Sportvereinen engagieren. Deswegen freue ich mich sehr auf die Olympiabewerbung.“

Ein zentrales Anliegen bleibt für Nettekoven auch die Frage des politischen Engagements. Auf die Nachfrage der Schülerinnen und Schüler, ob sie sich selbst in Parteien einbringen oder dies anderen überlassen sollten, antwortete er eindringlich: „Es ist wichtig, dass der Querschnitt der Gesellschaft auch in der Politik vertreten ist. Deswegen müssen auch junge Menschen in den Parteien mitwirken – egal in welcher. Engagieren Sie sich!“

Nettekoven, der den Schülerinnen und Schülern auch von seiner Laufbahn als Berufssoldat und seinem Einsatz in Afghanistan berichtete, unterstrich: „In Frieden und Freiheit zu leben, ist das höchste Gut. Dafür müssen wir alle Verantwortung übernehmen, denn jeder Einzelne ist Teil des Staates.“

Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Gruppenfoto. Nettekoven wünschte den Jugendlichen schöne Ferien und betonte abschließend: „Es ist nicht der erste Besuch des Theodor-Heuss-Gymnasiums bei mir, aber es ist jedes Mal aufs Neue eine große Freude für mich. Solche Begegnungen sind wie ein Strauß Blumen für die Demokratie.“