Mit der Diskussion um den Sportplatz Neuenkamp ist auch eine Weichenstellung in der Frage verbunden, ob die Stadt Remscheid die Chance, ein innenstadtnahes Sportzentrum zu schaffen, nutzen möchte oder nicht. Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf hat mit seiner Pressemeldung, in der er die Aussicht auf Fördermittel von Land und Bund als wenig realistisch einstuft, jetzt den Kampf um den Fortbestand des Sportplatzes für beendet erklärt und angekündigt, dass die Stadtverwaltung den im Rat beauftragten Arbeitsauftrag seriös abarbeiten werde.

Dazu erklärt der Remscheider CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nettekoven:
„Die pessimistische, ja schon fatalistische Einschätzung meines SPD-Kollegen hat mich doch sehr überrascht. Der Hinweis, dass nicht alle Förderanträge zum Zuge kommen, ist doch eine Binsenweisheit und noch lange kein Grund, gleich die Flinte ins Korn zu werfen.

Wenn Sven Wolf die Bemühungen der CDU um Fördermittel als „Lippenbekenntnisse“ bezeichnet, dann stellt er damit zugleich die Ernsthaftigkeit unseres Engagements für das Sportzentrum im Südbezirk unserer Stadt in Zweifel. Dagegen verwehre ich mich ausdrücklich! Wir machen keine Politik für die Galerie. Und wenn wir dicke Bretter bohren müssen, um Projekte, von denen wir überzeugt sind, politisch auf den Weg zu bringen, dann nehmen wir diese Herausforderung an – gleichgültig ob in Remscheid oder in Düsseldorf!

Gerne lade ich meinen MdL-Kollegen von der SPD ein, sich gemeinsam mit mir für die Förderung des Sportplatzes Neuenkamp einzusetzen. Das sind wir unserer Stadt und unseren Bürgern schuldig!“

 

Pressemitteilung: Nettekoven gibt den Kampf um Fördermittel nicht verloren